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  • Marko Vukovic

Welche Unterlagen benötige ich für den Immobilienverkauf?




Dies sind beim Verkauf eines Ein- oder Mehrfamilienhauses:



  • Grundbuchauszug beim Grundbuchamt/Amtsgericht oder online


  • Amtliche Flurkarte beim zuständigen Katasteramt


  • Grundrisse (falls nicht vorhanden selbst messen oder ein Vermessungsbüro beauftragen)


  • Wohnflächenberechnung (falls nicht vorhanden selbst messen oder ein Vermessungsbüro beauftragen)


  • Energieausweis (falls nicht vorhanden: Architekt oder Ingenieur beauftragen)


  • Versicherungsnachweise


  • ggf. Mietverträge


  • Rechnungen / Nachweise zu Sanierungen und Renovierungen (z.B. als Nachweis, dass die Elektro- und Wasserinstallation von einer Fachfirma ausgeführt wurde)


  • Kostenvoranschläge / Angebote zu noch anstehenden Sanierungen *



…. und zusätzlich beim Verkauf einer Eigentumswohnung:



  • Teilungserklärung


  • Abgeschlossenheitsbescheinigung


  • Hausgeldabrechnungen der letzten 3 Jahre


  • Protokolle der letzten 3 Wohnungseigentümerversammlungen


(Sämtliche Unterlagen erhalten Sie bei Ihrer Hausverwaltung)




Mir ist es bereits bei vielen Privatverkäufen und selbst bei Vermittlungen durch hierfür beauftragte Immobilienmakler aufgefallen: Oft fehlen wichtige Unterlagen zur Immobilie, die für potenzielle Käufer von großer Bedeutung sind.


Fast alle Unterlagen lassen sich für wenig Geld und mit überschaubarem Aufwand beschaffen. Im Zweifelsfall greifen Sie lieber auf die Hilfe eines Maklers zurück, falls Sie selbst diese Leistung nicht erbringen möchten oder können.


Fakt ist, dass fehlende Unterlagen und Nachweise Misstrauen wecken und Interessenten abschrecken. Vor allem aufgrund des Internets sind Käufer gut informiert und haben im Vorfeld recherchiert, was zu einer sorgfältigen Prüfung vor dem Immobilienkauf (der sogenannten Due-Diligence-Prüfung) gehört.


Schaffen Sie also von Anfang an Vertrauen und ein gutes Gefühl beim Interessenten, damit keine noch so kleine, evtl. auch unterbewusste Unsicherheit auf Käuferseite einem Kaufabschluss im Wege steht.


Nebenbei bemerkt schaffen Sie dieses Vertrauen auch, indem Sie von Anfang an offen und ehrlich mit Mängeln und Schwachstellen Ihrer Immobilie umgehen. Viele Verkäufer versuchen die Schwächen einer Immobilie schön zu reden oder gar zu verschweigen. Seien Sie stattdessen ehrlich und authentisch. Ein potenzieller Käufer wird dies spüren, auf Ihre Aussagen vertrauen und in den meisten Fällen sehr positiv reagieren. Dies habe ich selbst bei vielen meiner Besichtigungen festgestellt.




* Zum Punkt „Kostenvoranschläge / Angebote zu noch anstehenden Sanierungen“:


Falls bei Ihrer Immobilie in naher Zukunft größere Sanierungen anstehen, so sollten Sie hierfür bereits Kostenvoranschläge oder konkrete Angebote von Fachfirmen einholen. Sie müssen die Maßnahmen nicht selbst beauftragen bzw. sollten Sie dies in vielen Fällen auch nicht!


Allerdings handelt es sich bei vielen Kaufinteressenten um „handwerkliche Laien“, die den Aufwand anstehender Sanierungen nicht richtig einschätzen und überblicken können. Liefern Sie dem potenziellen Käufer bereits konkrete Zahlen zu Aufwand und Kosten, so fällt es ihm leichter eine positive Kaufentscheidung zu treffen, da er weiß worauf er sich einstellen muss. In vielen Fällen hat der Käufer den Sanierungsaufwand viel größer eingeschätzt als er in Wirklichkeit ist.



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